alles doppelt oder was? WordPress nervt.


über mich

Ich komme aus Ostfriesland und bin ’82er Jahrgang. Von Anfang an waren Malen und Reisen die größten Einflüsse in meinem Leben. Ich habe ’98 mit dem Writing („Graffiti“) und Rappen angefangen und später Kunst und Englisch studiert. Ich habe bisher in Europa, Equador, Indien und Thailand Wände bemalt und in Hannover in einer Reggae/Dancehall-Band gesungen. Soziale Anliegen sind mir im Laufe der Jahre immer wichtiger geworden. Inzwischen stehen in meinem Workshops zwischenmenschliche Verständigung und das Streben nach einer lebenswerten Welt für alle im Mittelpunkt. Kreative Subkultur scheint mir für diese Inhalte besonders geeignet, da sie Menschen über Grenzen und ideologische Differenzen hinweg verbinden.

Erfahrungen, Qualifikationen

Nach meinem Studium für Lehramt mit Kunst und Englisch habe ich mehrjährige Erfahrungen in Schule, Workshops und im Projektmanagement mit verschiedensten Altersstufen gesammelt und diverse Fortbildungen, insbesondere im Globalen Lernen, besucht

Künstlerische Medien

 (Inhaltliche Schwerpunkte s.u. – Medien und Inhalte können beliebig verknüpft oder auch für sich behandelt werden)

Rap Lyrics / Liedtexte / Poetry slam Workshop

Rap ist ein oft unterschätztes potentiell sozialkritisches Mittel der Selbstbehauptung und Widerstandsfähigkeit. Wenn gewünscht rappen wir Texte nach, schreiben aus dem Bauch oder aus dem Kopf heraus. Wir von der Ideenfindung über den roten Faden, Schlüsselmotive, Reime, Ferse bis zum passenden Beat und Flow.

Wenn vorhanden bitte eigene Texte, mp3-Player oder Mobiltelefon mit Ladekabel zum Einüben und Ausfeilen mitbringen.

Freestyle-Rap – Workshop

Rap hat den Vorteil, dass er mit seiner Do-it-yourself – Herangehensweise auch mit geringsten Mitteln praktiziert werden kann und für eine Vielzahl von MCs zeitgleich offen ist. Freestyle-Sessions sind besonders kollektiv und interaktiv.

Wir thematisieren und erproben Aspekte wie Flow, Style, Humor, Roter-Faden und das Entwickeln einer eigenen, interessanten Persona. Battle-Konter werden geübt, wie auch der respektvolle Umgang im Cypher und am Mic. Wir bauen eventuelle Fehler einfach mit ein und spielen mit Worten, Tempos, Stimmungen, Inspirationsquellen und Selbstreferenzen – das ganze wahlweise mit Melodie wie im Raggamuffin/Dancehall/Jungle/Reggae – Toasting/Singjaying.

Benötigt werden eine Anlage mit CD/USB-Anschluss und mindestens ein Mikrofon.

Beatbox – Workshop

Beatboxing ermöglicht das Musik machen ganz ohne technische Mittel aber mit einer Vielfalt an musikalischen Möglichkeiten. Wir erforschen spielerisch die Vielfalt an Klängen und Rhythmen und wie satte Sounds entstehen.

Mitnicken und Kreisschluss etwa der Bassline ersetzen das Mitzählen. Abwechslung und Vielschichtigkeit entstehen durch Breaks, Interaktion mit der/dem MC und scheinbare Gleichzeitigkeit von Beat und Bass. Nach Wunsch beschäftigen wir uns mit weiteren Genres wie Dancehall und Drum n Bass.

Benötigt werden eine Anlage und mindestens zwei Mikrofone.

Kunst – Workshop

Buntstifte, Ölkreide, Aquarell und Acryl bringen unterschiedliche Materialverhalten und Möglichkeiten mit sich. Wir erproben effektive Tricks und Handwerkszeug wie Pinselführung, Farbwirkung, Perspektive/Räumlichkeit,
Körperdarstellung, genaues Betrachten und Abzeichnen, Negativräume, sowie Komposition.
Bitte Malklamotten und ggf. eigene Skizzen mitbringen!

Wandgestaltung – Street Art – Style Writing („Graffiti“) – workshop

Verkürzt formuliert spielen beim „Graffiti“ Schriftzüge, Comic-Charaktere und die eigene Person die Hauptrolle, wobei für Puristen Hilfsmittel nichts zwischen Dose und Wand verloren haben. In der Street Art steht hingegen meist die Botschaft symbolhaft im Vordergrund und wird gerne mit Schablonentechnik oder häufig auch plastisch im öffentlichen Raum zum Ausdruck gebracht.
Es muss nicht immer Dose sein. Während Sprühdosen gut für Linien, Nebeltechniken, Transparenzen und Übergänge geeignet sind, ist ihr Gebrauch abfall-, abgas- und kostenintensiv. Ich befürworte es daher, große Flächen mittels Farbrolle mit Wandfarbe auszumalen und somit gleich zu grundieren. Nebenbei übt sich so auch das Mischen der Farben. Anschließend lässt sich die Dose dann viel gezielter einsetzen – sei es freihand oder unterstützt durch Schablonen-Technik.
Die Dose ist für die meisten ein bisher ungeübtes Medium, das ab 10 Jahren erlernt werden kann, ab ca. 16 Jahren können unter Anleitung zum genauen Hinsehen Fotovorlagen originalnah abgemalt werden.
Bitte Malklamotten und ggf. eigene Skizzen mitbringen!

workshop – individuelles Gestalten und upcyclen von textilien und persönlichen gegenständen

Kleidung ist unweigerlich Ausdruck von Individualität. Während Konsumenten von Marken gewisserweise Werbeträger für Statussymbole sind, können selbstgestaltete, aufgewertete, umfunktionierte und umgedeutete Einzelstücke eine Vielfalt von Botschaften kommunizieren. Je nach Motiv benutzen wir Pinsel, Marker, Zerstäuber und Schablone sowie Nadel und Faden.
Nach Absprache gerne zu gestaltende Kleidung oder Gegenstände mitbringen


Inhaltliche Schwerpunkte

Kunst workshop – Konzeptionelles Arbeiten und Verbildlichen von Ideen

Wie finde ich meine eigene künstlerische Sprache und was hab ich zu sagen? Suche ich die intuitive ergebnisoffene Freude an Material und Form oder soll die Form meiner Idee folgen? Wir experimentieren – und/oder finden, sammeln und entwickeln gemeinsam Ideen. Neben Tricks wie dem Anlegen eines Skizzen- Ideen- und Inspirationsschnipsel-Blocks geht es auch um bewusstseins-schärfende Wahrnehmungsmuster wie die ästhetische Wahrnehmung. Wir stimmen
Wirkung, Symbole und Erzählung auf Zielgruppe und Botschaft ab und setzendie Ideen so um, dass sich Form und Inhalt gegenseitig bereichern.

workshop – Konzeptuelle Wandgestaltung, gemeinsame Themen umsetzen

Ich freue mich immer, wenn Leute eigene Ideen zur Umsetzung mitbringen. Die Gestaltung größerer Wände bringt es meist mit sich, dass Bilder gemeinsam gestaltet werden. Dies erfordert Teamwork und konsensorientierte Kommunikation und macht den Prozess sehr erfüllend. Auch wenn es nicht immer ein Konzept-Wandbild werden muss, erforschen wir inhaltliche Zusammenhänge und entsprechendes formales Zusammenspiel und bringen die Komposition als gemeinsames Ganzes in Einklang.

Workshop – Identität, Individualität, Selbstbemächtigung

Hier geht es rund um das Leben der Teilnehmenden. Wir setzen uns mit
Identität und Individualität auseinander und diskutieren je nach Schwerpunkt über Interessen, Bedürfnisse, Träume, Ideale und Utopien. Wir untersuchen, wie durch gelebte Hobbies, Leidenschaften, Subkulturen und Soziale Bewegungen Abgrenzung und Verbundenheit zum Ausdruck gebracht werden. Wir finden Bilder und Texte voller Symbole und Emotionen und bilden hieraus ein Mosaik, dass diese (Selbst-)Konzepte zum Ausdruck bringt. In der bejahenden Beschäftigung mit dem Selbst in Bezug auf andere fördern die Teilnehmenden dabei Selbstbewusstsein und Ermächtigung.

workshop – Globales Lernen

Globales Lernen ist eine Methode zur Reflexion der eigenen Rolle in der
Weltgesellschaft und innerhalb der schwer zu durchschauenden
wirtschaftlichen Zusammenhänge. Ihr Ziel ist die Erschließung neuer
Handlungsspielräume mit dem Ziel eines guten Lebens aller Menschen
weltweit. Wir beleuchten, wie zur Legitimierung der Ungleichverteilung von Ressourcen und unseren Privilegien Ungleichheiten geschaffen werden, die sich in Bildern wie „wir und die anderen“ und oft unbewusst rassistischen Vorurteilen wie Giftmüll in unserem Bewusstsein ablagern. Wir betrachten, wer repräsentiert und wer marginalisiert wird. Globales Lernen stellt so ergebnisoffen kontroverse Standpunkte gegenüber und sucht ohne moralische Bringschuld nach Wegen in eine universelle Weltgemeinschaft.

workshop – Umweltbildung und Postwachstum

Da alles zusammenhängt, sind Bildung für Nachhaltige Entwicklung und
Klimagerechtigkeit hier ebenso zentrale Aspekte wie im Globalen Lernen. Umweltschutz ohne Beachtung sozialer, wirtschaftlicher und politischer Themen bewirkt nicht viel. Wirtschaftswachstum ist heute oberste Priorität und führt zu Profitorientierung, Konkurrenzdruck sowie Ausbeutungszwang und geplanter Obsoleszenz (gezielt kurzlebiger Produktionsweise) und zu für Lobbys maßgeschneiderten Gesetzen. Konsumkritik, also bewusstes Konsumieren und biologische Ernährung, wiederum ist in vielen Köpfen noch nicht angekommen aber übersieht leicht, dass Einkommen sich unterscheiden und dass die vielfältigen Bedürfnisse aller gerechtfertigt sind.
Gemeinsam betrachten, diskutieren und verbildlichen wir, wie biologische Ernährung, langlebige innovative Produkte und ein glückliches Leben für alle unkompliziert machbar werden und wie eine Weltgemeinschaft aussieht, die Teilen gelernt hat und selbst bestimmt, was sie braucht und wie sie dies
erreichen kann.

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